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Philosophie 6.May.2012
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Ein Filmemacher ist ein Geschichtenerzähler und Geschichten sind nunmal von Menschen für Menschen gemacht. Und um Geschichten wirklich gut erzählen zu können, muss man den Menschen an sich verstehen können, um eine Figur glaubwürdig zu zeigen und es dann für das Publikum verständlicher und nachvollziehbarer machen. Und da ist eben eine “Heldenreise” nicht einfach nur eine äußerliche Reise eines Protagonisten, sondern auch seine innere Reise mit psychologischer und philosophischer Erkenntnis, in welcher wir uns als Zuschauer mehr oder weniger spiegeln können.

Oft bin ich enttäuscht, wenn in einem Film eine bestimmte Figur für seine Psychologie und Philosphie unlogisch handelt und reagiert. Oder wenn schnell klar wird, dass in der Figurenentwicklung schlampig gearbeitet wurde. Dass nun bei Superheldenfilmen wie X-Men First Class, The Avengers und ganz besonders Batman - The Dark Knight gezielt auf die Psychologie der Figuren gearbeitet wird, die nun viel komplexer ist als nur “der Held, der mit großer Kraft nun lernen muss, auch große Verantwortung zu übernehmen”, zeigt das der Trend wohl dahin geht, dass auch die Regisseure alle kräftig am Drehbuch mitschreiben. Und irgendwie hilft es den Filmen doch extrem, da hier bereits eine enge Zusammenarbeit zwischen Regie und Autor besteht und man darauf wert legt, dass beide das gleiche Ziel vor Augen haben.

Christopher Nolan verdankt es auch seinem Bruder Jonathan Nolan (der wohl gern im Schatten des Bruders steht, denn er ist wohl genau so verantwortlich für alle erfolgreichen Drehbücher für die Batman-Filme und Inception und Memento, ist jedoch bei weitem nicht so bekannt wie Christopher), wenn beide Geschichtenschreiber und Geschichtenerzähler zusammen arbeiten, erwartet uns großes Kino.

So bin ich gern in meinen kurzen Off-Zeiten damit beschäftigt, die Themen Psychologie und Philosophie etwas mehr für mich zu definieren. Doch mir bleibt leider nicht immer genug Zeit und Energie, alles bis auf das tiefste Detail zu ergründen. Auch fehlt die Zeit in alle Bücher zu lesen, die ich vor mir liegen habe und brauche diese Infos stattdessen eher als schnelle Kost via Hörbuch oder Video-Journal. Vieles geht auch aus der Intuition und der Beobachtungsgabe heraus, da ist das Nachlesen nur noch ein Prüfgang und eine zusätzliche Bestätigung für das, was man sich schon dabei gedacht hatte. Zumindest trifft das auf die Psychologie zu. Bei der Philosophie jedoch gehe ich alles noch recht amateurhaft und kindlich naiv an, doch so hat das ja schließlich angefangen. Die simpelsten Kinderfragen haben dazu geführt, dass die größten Philosophen daraus gewachsen sind. So fahre ich nun auf meinen vielen langen Autofahrten inzwischen mit Hörbüchern bewaffnet, manchmal mit spannenden Geschichten von Stephen King und manchmal eben mit Infotainment wie Philosophie-Hörbücher.

Nun wachsen langsam bestimmte Erkenntnisse zusammen und helfen mir dabei, meine Filmgeschichten und andere zwischenmenschlichen Geschichten besser zu verstehen, zu schreiben und zu entdecken.

Für den guten Einstieg in die Welt der allgemeinen Philosophie empfehle ich darum, die Hörbücher von Richard David Precht. Ein wirklich kluger Mann mit einer tollen logischen Artikulation. Auch wenn es sehr kindlich ist (sind an sich auch Kinder- und Jugendbücher) aber ich bin da wie gesagt, noch recht naiv in dem Thema. Und auch hier werden Beispiele zur Veranschaulichung von Themen immer in Geschichten verpackt. Und aus “Es war einmal…” wird “Stell dir vor…”

Hansgrohe 4.Feb.2012
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“Made in Germany” ist das Qualitätssiegel für die internationale Wirtschaft. Dazu wollte Hansgrohe einen entsprechenden Film und basierend darauf 5 weitere Filme für den aufwändigen Prozess zur Herstellung einer hochwertigen Armatur. Inhaltlich sollte jedoch dabei auf Authentizität und Menschen fokussiert werden. Keine erzwungen cleanen und künstlich gesäuberte Bilder, hier geht es um die Harmonie zwischen Mensch und Technik. Es wird gearbeitet und geschwitzt, aber dafür auch mit Ehrlichkeit gelacht.

Großes Dankeschön geht hier an die Redaktion für Inhalt in Text und Sprache: Katja Volkmer

die strukturierte und redaktionelle Leitung seitens Hansgrohe: Katja Heinzelmann, Sonja Höchster

mein Team (Team Dojo): Merish Claren und Mathias Kögel

Ravensburger 4.Feb.2012
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Mit insgesamt 21 neuen Online-clips geht Ravensburger in den Weihnachtsverkauf. Gedreht wurden die Clips im Auftrag von Rocking Pix GmbH in Berlin. Die Herausforderung war innerhalb kurzer Zeit, nicht nur für jedes Produkt einen hochwertigen Clip zu drehen, sondern auch genug Emotion und Freude bei den Kinderdarstellern heraus zu bekommen. Ich habe die Darsteller am Set erst das erste Mal gesehen und als Regisseur und leitender Kameramann hatte ich zudem die Herausforderung, dass die Kinder maximal nur 3 Stunden am Set bleiben durften (gesetzlich vorgegeben). So musste die Story, Shotlist, Emotion und das Produkt innerhalb dieser Zeit gedreht und inszeniert werden. Im Durchschnitt also 3-5 Stunden pro Film (für Clips mit Moderation hatten wir etwas mehr Zeit). Und da Kinder nicht immer zwingend gleich das machen, was man von ihnen will (besonders Krabbelkinder), war es hin und wieder keine leichte Aufgabe, alles zusammen zu koordinieren.

Ziel war es, in sich geschlossene kleine Produkt-Erklärfilme zu erstellen, die aber eine visuelle gehobene Qualität haben sollen, so dass man daraus auch die Chance hätte kleine Werbespots fürs Webmarketing zu erstellen.

Der Kunde war überaus glücklich mit dem Resultat und ich konnte beweisen, dass ich mit Kindern arbeiten konnte, ob nun in Krabbelgröße oder bereits mit den ersten Zahnlücken nach dem Verlust der ersten Milchzähne. :)

Vielen Dank an dieser Stelle an das überaus professionelle Team:

Tina Rea Kolly - Produzentin, Rocking Pix GmbH -> www.rockingpix.com

besondern Dank an: Merish, Mathias, Carolina, Tobias, Julia und Gesa.

Hier eine kleine Auswahl der Clips:

28.Oct.2011
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The story behind it… and a wonderful photo 28.Jul.2011
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Wieder single zu sein heißt… 29.Mar.2011
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Der Mann im Haus ist nun wieder der Hausmann (wie auch immer das von jedem definiert wird, wenn man sein Privatleben wieder in den Griff bekommen will).

ps.:

Danke für alles. Schön, dass wir reden können.

Wahre Geschichten aus Japan - der Brief eines Polizisten 20.Mar.2011
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Es ist eine Geschichte, die wohl meine ganze Familie berührt hat und ich sehe es als meine Pflicht an, diese weiter zu erzählen, so gut wie es mir eben gelingt. Am besten fange ich ganz von vorn an, wie ich an diese Geschichte gekommen bin. Mein Bruder Any Nguyen hatte sie bei einem vietnamesischen Online-Magazin gelesen und schickte diese weiter an meine Mutter.
Hier der Original-Link: http://tuanvietnam.vietnamnet.vn/2011-03-17-thu-cua-canh-sat-nhat-goc-viet-tu-vung-dong-dat-
Und meine Mutter erzählte mir von dieser Geschichte. Da mein vietnamesisch nicht gut genug ist, alles geschriebene wortwörtlich übersetzen zu können, schreibe ich einfach das, was mir meine Mutter mitteilte.
Ein Vietnamese, der in Japan Polizist ist, beschreibt seine Eindrücke und Erlebnisse direkt aus dem Katastrophengebiet. Er ist mit einer Japanerin verheiratet und hat auch Kinder mit ihr. Auf seine Bitte, dass sich seine Frau und seine Tochter in Sicherheit bringen sollte (indem sie nach Vietnam gehen sollten), reagierten beide jedoch mit höflicher Ablehnung, da sie sich verpflichtet fühlten, ihren Landsleuten in dieser schweren Zeit beizustehen.
Er selbst steht nun als Kontrolleur und Helfer an einer Ausgabestation für Essensrationen. Die Menschen stehen in unendlich langen Schlangen und warten alle geduldig und diszipliniert auf ihre Mahlzeiten. Weder gibt es große Unruhen oder Chaos, noch Plünderungen oder gewalttätige Auseinandersetzungen. Auch wenn es nicht genug Essen gibt und viele oftmals vergeblich anstehen und warten. Als er die Warteschlange entlang läuft, bemerkt er einen kleinen Jungen. Der 9-Jährige steht nur dünn bekleidet in der Schlange und bewegt sich sichtlich allein und ohne jegliche Begleitung in dieser Warteschlange. Der Polizist befragt den Jungen. Daraufhin erzählt der kleine Junge, dass er in der Schule gerade Sportunterricht hatte, als der Alarm losging. Darum ist er so dünn angezogen. Von weitem konnte er das Auto seines Vaters sehen, der ihn gerade abholen wollte. Doch plötzlich kam eine riesige Wassermasse, die das Auto vor seinen Augen einfach wegspülte. Sein Zuhause wurde auch komplett zerstört und er vermisst seitdem seine Mutter und seine Schwester. Der Polizist merkt förmlich, wie sehr sich der Junge zusammen reißen musst, um diese Sachen erzählen zu können.
Als der Polizist auf die Ausgabestation schaut, weiß er, bis der kleine Junge die Station erreicht hat, wird es sicherlich kein Essen mehr geben. Darum zieht er seine Jacke aus und legt sie über den Jungen, um ihn zu wärmen. In seiner Jackentasche ist ein Päckchen von dem Essen, was die Leute dort bekommen. Der Polizist sagt dem Jungen, dass er essen und sich irgendwo aufwärmen soll. Der Junge bedankt und verneigt sich.
Doch was dann geschieht, wird er sein Leben lang nicht vergessen, schreibt der Polizist. Die Menschen, die dort Essen bekommen haben, setzen sich in kleinen Gruppen zusammen und teilen sich das Essen mit anderen, die kein Essen bekommen haben, anstatt es nur für sich zu behalten. Der kleine Junge läuft direkt auf eines dieser Gruppen zu und teilt seine Mahlzeit mit der Gruppe. Der Polizist fragt ihn, warum er das macht. Daraufhin erklärt der kleine Junge, dass hier so viele Menschen Hunger haben und nichts bekommen werden. Außerdem ist er sich sicher, dass er morgen wieder etwas was zu essen bekommen wird und darum möchte er das teilen, wie jeder andere auch.
Der Polizist ist so überwältigt von dem Zusammenhalt dieser Menschen, das er anstatt einer Verneigung am liebsten auf die Knie fallen möchte, um seinen Respekt zu zeigen. Er weiß, was die Menschen hier leisten, ist nicht selbstverständlich, sondern außergewöhnlich. Denn in vielen anderen Ländern wären die Menschen aufeinander losgegangen, hätten geplündert oder wären nur wütend und aggressiv geworden, nur um zu überleben. Doch was ist wohl in einem Land richtig gelaufen, dass sich ein 9-Jähriger schon so menschlich und zivilisiert verhält.
Also anstatt Japan NUR zu bemitleiden oder über Nachrichtenbeiträge “Oh mein Gott!” zu sagen, sollte man auch diesen Menschen den tiefsten Respekt aussprechen, wie sie mit dieser Situation umgehen. Was in den westlichen Medien nicht ganz rüberkommt und dadurch von vielen oftmals falsch verstanden wird, ist die Bescheidenheit und die Zurückhaltung der Japaner, wenn sie über ihre Eindrücke oder Schicksale sprechen. Oft nicken sie bescheiden mit dem Kopf oder lächeln schüchtern, während sie aber von sehr schlimmen Dingen erzählen. Es wird von Gleichmut gesprochen. Ich würde es Respekt und Würde nennen. Denn die Japaner betteln nicht um Hilfe, sie bitten.
Ich habe Japan schon immer als das Vorzeigeland für Asiaten bewundert. Das Land der stolzen Samurais und der Ninjas, das Industrieland mit vielen verrückten technischen Innovationen, das Land der Mangas und den durchgeknallten TV-Shows, das Land der Perfektion in Disziplin, Stil, kulturelle Tradition und Ideenreichtum. Sicherlich auch wegen sehr kontroversen Themen und Widersprüchen, weil jede Tugend, die Japan mit sich bringt, dazu gibt es auch immer ein sehr perverses oder böses Gegenstück. Doch in dieser Situation spreche ich Respekt und Beileid aus. Ich habe viele Asiaten und asiatische Völker erlebt, für die ich mich sehr schäme, weil sie sich alle wie die dreckigsten Hinterwäldler verhalten. Doch ich hoffe, die Menschen in der westlichen Welt lernen nun, nicht alle Asiaten in einen Topf zu werfen.

B-day Party… 19.Oct.2009
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Hello everybody,

thnx again for the wonderful B-day-Party last week, especially thank you to my lovely Minou who organized a great surprise present for me with guillaume. I really thought, we would fly to Belgium to stay in a cold camping tent and I need to earn my food by cleaning toilets. That was the story she sold me.

Suddenly Guillaume was standing right in front of me, after 7 years, out of nowhere… wow. To make an assumption, this was one of the most beautiful b-day-nights I ever had.

Please just have a look at the pictures on flickr (I’m so feeding social networks and google right now :D) or click on the image below.

Thnx everybody for coming and having so much fun with me.

OMFG.. this is so damn funny 15.Oct.2009
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omG… really failed 9.Oct.2009
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